Support & OpenSource

Hier finden Sie Support-Material für unsere Produkte, sowie OpenSource Werkzeuge und Programme zum Download. Support zu unseren Komplett-Lösungen erhalten Sie über Ihre spezifische Kunden-Hotline, die Ihnen bei Auslieferung benannt wurde.

Online-Support, Erläuterungen und technische Informationen sind zu folgenden Projekten verfügbar:

 PGM5 für FHEM
 iPhone  für FHEM
RENDERER für FHEM
 Web-Counter CGI

FHEM RENDERER Support:

Dies ist ein Grafik-Renderer-Modul für das OpenSource Projekt: FHEM.
http://www.koeniglich.de/fhem/fhem.html

Das Modul FHEMRENDERER ist Teil des WebFrontEnds PGM5 und somit Teil des Projektes und kann daher nicht ohne FHEM ausgeführt werden. Auf der FHEM Homepage sind weitere Informationen zur Installation und der GPL Lizenz für OpenSource Projekte verfügbar.

Warum sollte man FHEMRENDERER verwenden?
    Das in FHEM integrierte Web-Interface (FHEMWEB) erzeugt benötigte Grafik zur Zeit der Anfrage. Dies bedeutet, dass ein Aufruf des Web-Interfaces solange bearbeitet/beantwortet wird, bis die notwendigen Grafik, basierend auf den LOG-Dateien, gezeichnet wurden.
    Verwendet man nun z.B. ein Embedded-Device (NAS, etc.) und hat dadurch etwas weniger CPU-Leistung dauert die Grafik-Erzeugung zum Teil sehr lange. Dafür kann man nun das Modul FHEMRENDERER verwenden, um die notwendigen Grafiken vorab in zeitlichen Intervallen berechnen zu lassen. Diese werden als Dateien auf das Filesystem gespeichert und stehen somit bei Aufruf der Web-Seite schon fertig zur Verfügung.
    Achtung: FHEMRENDERER unterstützt zur Zeit nur GnuPlot und GnuPlot-Scroll (Ausschnitt aus ganzen Logs) als Grafik-Formate.
FHEMRENDERER Installation:
    FHEMRENDERER benötigt FHEM 4.4 oder höher. Überprüfen Sie Ihre installierte Version !

    Das Zielverzeichnis für FHEMRENDERER ist das das FHEM Modul-Verzeichnis (z.B. /usr/local/FHEM). Ebenfalls sollten die .gplot Dateien vom FHEM-eigenen FHEMWEB (pgm2) in dieses Verzeichnis kopiert werden, da der Mechanismus identisch ist, und daher hier keine *.gplot Dateien mit enthalten sind. Kopieren Sie die *.gplot Dateien in das FHEM Modul-Verzeichnis (z.B. /usr/local/FHEM).

    Kopieren Sie zusätzlich "contrib/99_weblink.pm" in das FHEM Modul-Verzeichnis um aus Logs Web-Links zu erzeugen.

    Installieren Sie GnuPlot für Ihr System.
Verwendung des Moduls FHEMRENDERER:
    FHEMRENDERER kann verwendet werden um entweder intervallgesteuert Grafiken zu rendern (zeichnen), für die ein WebLink definiert wurde, oder durch dierekten Aufruf mit entsprechenden Parametern eine wohl definierte Grafik, basierend auf einer Log-Datei.

    Untertstützte Kommandos sind: "define" / "set" / "get" / "attributes"
Kommandos des Moduls FHEMRENDERER:
    DEFINE: define <name> FHEMRENDERER [global]

    Definiert ein FHEMRENDERER Device, welches manipuliert werden kann. Die Option "global" kann für Sortierzwecke hinzugefügt werden, hat für FHEMRENDERER aber selbst keine Bedeutung.
    Als Seiteneffekt werden für das neue Device die folgenden Attribute belegt:
    plotmode  :  gnuplot
    plotsize     :  800,200
    refresh      :  00:10:00
    room          :  Unsorted
    status        :  off
    tmpfile        :  /tmp/

    SET: set <name> on/off

    Schaltet die zeitgesteuerte Erzeugung von Grafiken ein bzw. aus. Es wird versucht für alle definierten WebLinks, die auf FileLogs basieren, Grafiken zu erzeugen.

    GET: get <name> [[filename] device type logfile [pos=zoom=XX&off=YYY]]

    Anfordern des direkten Zeichnens ein oder mehrer Grafiken, je nach Parameter.

    Parameter:
    KEINE: alle FileLogs für die WebLinks definiert sind werden gezeichnet. Die
                  resultierenden Dateinamen sind: '<attr-tmpfile><weblinkname>.png'

    DREI  : '<device> <type> <logfile>'
                  In diesem Fall wird genau eine Grafik gezeichnet:
                  Für das Device "device", welches vom Type FileLog sein muss, basierend auf
                  dem Grundttyps "type" des ursprüglichen Gerätes und dem angegebenen
                  LogFile "logfile". Der resultierende Dateiname ist:
                  '<attr-tmpfile><logfile>.png'

    VIER   : '<filename> <device> <type> <logfile>'
                  In diesem Fall wird genau eine Grafik gezeichnet:
                  Für das Device "device", welches vom Type FileLog sein muss, basierend auf
                  dem Grundttyps "type" des ursprüglichen Gerätes und dem angegebenen
                  LogFile "logfile". Der resultierende Dateiname ist:
                  '<attr-tmpfile><filename>.png'

    FÜNF : '<filename> <device> <type> <logfile>' pos=zoom=XX&off=YY
                  In diesem Fall wird genau eine Grafik gezeichnet:
                  Für das Device "device", welches vom Type FileLog sein muss, basierend auf
                  dem Grundttyps "type" des ursprüglichen Gerätes und dem angegebenen
                  LogFile "logfile".
                  Der 'zoom' ist eins der folgenden Werte: qday/day/week/month/year (wie pgm2)
                  Der Offset 'off' ist entweder 0 (oder -1 / -2 um zeitlich zurück zu gehen).
                  Der resultierende Dateiname ist: '<attr-tmpfile><filename>.png'

    Bei Verwendung von 'zoom' und 'off' ist ein '&' zwischen die Argumente zu setzen.

    Beispiele:
    get <name>
    get <name> pos=zoom=week&off=-1
    get <name> azlog fht az-2008-38.log pos=zoom=week
    get <name> livingroomgraphics wzlog fht wz-2008-38.log pos=zoom=week

    ATTR: attr <name> <attrname> <value>

    Setzen und bearbeiten der Attribute des FHMRENDERER.
    Von DEFINE werden für das neue FHEMRENDERER-Device die folgenden Attribute angelegt und können modifiziert werden:
    plotmode  :  gnuplot / gnuplot-scroll
    plotsize     :  Grösse der Grafik, z.B. 800,200
    refresh      :  Zeitintervall für neues rendern, sofern eingeschaltet
    room          :  Raumzuordnung
    status        :  Status des Intervall-Timers (on/off)
    tmpfile        :  Pfad und Prefix für Grafik-Dateien
Dadurch kann bei eingeschaltetem Renderer (set <name> on) jede gewünschte FileLog-Grafik in zeitlich definierbaren Intervallen vorab berechnet und gezeichnet werden. Somit entfällt die Wartezeit beim Aufruf des Web-Interfaces für die Grafiken.